Schilddrüsenhormon wird im Körper in allen Zellen zur Regulierung des Energiehaushalts benötigt. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle beim körperlichen Wachstum und der Entwicklung des Gehirns. Ein Mangel an Schilddrüsenhormon "Schilddrüsenunterfunktion" hat deshalb bei Kindern vielfältigere und schwerwiegendere Auswirkungen als bei Erwachsenen.

Schilddrüsenfunktionsstörungen und -erkrankungen treten im Kindes- und Jugendalter relativ häufig auf.

Angeborene Störungen werden fast immer im Rahmen des Neugeborenenscreenings (Untersuchung auf das Vorliegen von Stoffwechslestörungen nach der Geburt, der sogenannte "Fersenstich" oder "PKU-Test") entdeckt und bedürfen einer engmaschigen Betreuung.

Mit steigendem Alter werden die Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wesentlich häufiger als die angeborenen Erkrankungen. Eine frühe Entdeckung und angemessene Behandlung kann meistens eine normale Funktion und somit Beschwerdefreiheit wiederherstellen.

Informationsbroschüren der APEDÖ (Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie) der ÖGKJ (Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheikunde) zum Herunterladen (PDF):